Es ist der 26.10.2007, abends, 22.40 Uhr, die jährliche Feuerwehrversammlung ist beendet und alle Kameradinnen
und Kameraden sind schon wieder zu Hause. Da gehen Melder und Sirene.
Schnell in die Sachen und hin zum Gerätehaus. Unser Einsatzstichwort: Feuer. Einige von uns hatten auf dem Weg
zum Feuerwehrgerätehaus schon den brennenden Dachstuhl gesehen. Nun hieß es: schnell in die Schutzkleidung,
Helm mit und ins Löschfahrzeug. Während der Fahrt rüstete sich der Angriffstrupp mit den Atemschutzgeräten aus,
um sofort und geschützt mit den Löscharbeiten von innen beginnen zu können.
Am Einsatzort angekommen, begannen wir umgehend mit weiteren Maßnahmen, um den Brand schnellstmöglich in
den Griff zu bekommen. Dazu bauten Trupps die Löschwasserversorgung auf, sorgten für Absperrung und Licht und
benötigtes Gerät an der Einsatzstelle. Es dauert schon so seine Zeit, bis ein derart großes Feuer in den Griff
zu bekommen ist. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und die umliegenden Häuser konnten geschützt werden.
Gemeinsam schaffen wir das!
Retten und Löschen.
Aber es wird nicht nur gelöscht.
losgefahren, raus aus dem Auto, rein in die Fahrzeughalle, Schutzausrüstung an, rein ins Feuerwehrauto, Abfahrt
zur Einsatzstelle. Auf Höhe von Eckhof war ein LKW samt Anhänger in den Graben gekippt. Raus aus dem
Löschfahrzeug, ran an die Arbeiten und Aufgaben zur technischen Hilfe: absperren, sichern gegen Wegrutschen
und weiteres Umkippen, Ladungsverlust kontrollieren, Brandschutz sicherstellen und Personen betreuen.
Drei Kräne kamen zur Einsatzstelle und richteten den LKW wieder auf.
Am Ende ist es mit vereinten Kräften geschafft, der LKW kann abtransportiert werden.
23. Februar, morgens, 6.14 Uhr, der Melder geht, die Sirene heult, rein ins Auto,
„Einsatzberichte“.
ausrückten. Das Warnsignal hatte die Nachbarn aufmerksam gemacht, die die Feuerwehr verständigten.
Ein Kunststoffteil hatte auf einem Elektrogerät Feuer gefangen. Einmal mehr hat ein Rauchmelder durch die
akustische Alarmierung, verbunden mit der schnellen Reaktion der Anwohner, Schlimmeres verhindert. Zum längeren
Einsatz unter Atemschutz kam es für uns abermals in Dänischenhagen, als eine Gartenbude brannte. Zwei Trupps
löschten und bargen Gasflaschen, unsere weiteren Einsatzkräfte bauten Beleuchtung und die Wasserversorgung
auf. Zum Einsatz auf dem Wasser kam es dieses Jahr auch. Eine Segelyacht war im Strander Hafen gesunken und
Treibstoff lief aus. Wir fassten das havarierte Schiff mit Ölschlängeln ein, um weitere Verunreinigungen des Meeres
zu verhindern und der ausgetretene Kraftstoff wurde mittels spezieller Materialien aufgenommen. Noch zwei Mal
mussten wir zum Einsatzort ausrücken: zur Absicherung der Bergung und zum Rückbau der Ölschlängel.
Dass Rauchmelder Lebensretter sind, zeigte sich dieses Jahr in Dänischenhagen, wohin wir zur Brandbekämpfung