Wir brauchen dringend Unterstützung, und es kann wirklich jeder helfen, die Sicherheit der Gemeinde und damit die
eigene aufrecht zu erhalten. Die Voraussetzungen dafür sind minimalst, Sie müssen mindestens 16 Jahre
alt sein und Interesse haben, Neues zu lernen. Das Rüstzeug geben wir Ihnen dann mit an die Hand.
Schauen Sie doch gerne ganz unverbindlich bei einem unserer Übungsabende vorbei.

Sie können helfen!
Bist du unter 16 Jahren, aber mindestens 10 Jahre alt, kannst du in die Jugendfeuerwehr eintreten.
Die Strander Jugendlichen werden in der Dänischenhagener Jugendwehr betreut und ausgebildet. Du erlernst
alle Aufgaben der Feuerwehr, kannst an Feuerwehr-Freizeiten und –Aktivitäten teilnehmen und
wirst für den Eintritt in die Aktive Wehr (mit 16 Jahren) in Strande vorbereitet.
Hast du Interesse?
Auch Jugendliche können helfen!
Sie können auch förderndes (sogenanntes passives) Mitglied werden und uns auf diese Weise finanziell bei der
Beschaffung von z.B. Schutzkleidung, Dienstbekleidung, Unterrichts- und Lehrmaterialien sowie weiterer
Anschaffungen unterstützen. Hier finden Sie den Antrag zum Runterladen und Ausdrucken.

Nicht aktiv, aber passiv!
Ich wurde 44 Jahre alt, bevor mich das Thema Freiwillige Feuerwehr erreichte. Vorher kannte ich nur vom
Hörensagen den altbekannten Spruch „große Jungs spielen ein wenig Feuerwehr, löschen aber viel lieber
ihren Durst“. Mein Nachbar, lang gedienter und erfahrener Feuerwehrmann, sprach mich an.
Ich überlegte nicht lange und ging zu einem Grillabend der Freiwilligen Feuerwehr Strande. Es war der Grillabend
für die Ehrenmitglieder und Sponsoren. Alt und Jung saßen zusammen und ließen es sich gut gehen.
An dem Abend erklärte ich meinen Eintritt, den ich bis heute nicht bereut habe. 10 Tage später fand an einem
Freitagabend die Vierteljahresversammlung statt. Kurz nach deren Beendigung, es war gegen 21:30 Uhr, ertönte die
Sirene und es kam die Meldung „Feuer, Dachstuhl im Arp-Schnitger-Weg in Brand, Menschenleben in Gefahr“.
Ich sprang in meine Schutzausrüstung und keine 5 Minuten nach der Alarmierung ging es zur Brandstelle.
Dort wurde vom Einsatzleiter erkundet und es wurden Anweisungen erteilt.
Ich legte Schläuche aus, setzte gemeinsam mit einem Kameraden einen Hydranten zur Wasserversorgung des
Löschfahrzeugs und war danach für ca. 2 Stunden mit einem Kameraden damit betraut, das Übergreifen der
Flammen auf das Nachbarhaus, welches evakuiert wurde, zu verhindern. In der Zeit ging mir durch den Kopf,
was wäre wenn … wenn es mein Haus wäre, wenn meine Frau und mein Kind in Gefahr wären, wenn alle
Erinnerungen ein Raub von Flammen-Löschwasser-Rußgemisch wären, wenn alle persönlichen Papiere verbrennen
würden, wie würde ich meinem Kind erklären, dass Meerschweinchen, Hamster & Co. leider nicht überlebt
hätten ... unvergessliche Gedanken, aber motivierend.
Motivierend, das Ehrenamt des Feuerwehrmannes auszuüben und einfach nur zu helfen, wenn es Not tut.
Helfen kann jeder, der sich engagieren möchte.

von Hansjörg Nolte-Friesel
„Der erste Einsatz“
Kontakt:
Daniel Keller, Gemeindewehrführer
Hansjörg Nolte-Friesel, stellv. Wehrführer,
Telefon: 04349-919766
daniel.keller112@gmx.de